Wohnen und Arbeiten am Abteiberg

Wohnen und Arbeiten am Abteiberg

Spatenstich für neues innerstädtisches Quartier „Roermonder Höfe“: das Gladbachtal nimmt Konturen an

 

Auf dem Gelände der ehemaligen „Bleichwiese“, wo vor knapp 15 Jahren das ehemalige Zentralbad einem Großbrand zum Opfer fiel, haben vor wenigen Wochen die ersten Vorarbeiten für das neue innerstädtische Quartier unter der Bezeichnung „Roermonder Höfe“ begonnen. Mit dem jetzt erfolgten 1. Spatenstich kommt Bewegung in die Großbaustelle am Fuße des Abteiberges auf dem 15.000 Quadratmeter großen Gebiet zwischen Fliethstraße, Lüpertzender Straße und Flieschermühle. Nach den Plänen des niederländischen Investors van Pol und des Mönchengladbacher Architekten Burkhard Schrammen entstehen sieben freistehende vier- bis siebengeschossige Einzelgebäude mit 130 barrierefreien 50 bis 200 Quadratmeter großen Wohnungen und 324 Pkw-Stellplätze für Mieter, Mitarbeiter und Kunden der Gewerbefläche in zwei Tiefgaragen. Außerdem bietet die erste Adresse 7.350 Quadratmeter Gewerbefläche, davon 6.300 für eine Büronutzung. Die Roermonder Höfe sollen Anfang 2018 bezugsfertig sein. Bereits 60 Interessenten haben sich für eine der Wohnungen angemeldet.

 

Ein Grünzug aus Bäumen, Wiese- und Wasserfläche erstreckt sich diagonal durch die „Roermonder Höfe“, die an die unmittelbare Umgebung mit Musikschule und Volkshochschule, Museum Abteiberg, Rathaus Abtei und der Parkanlage auf dem Abteiberg bestens angebunden sind. Nördlich des Grünzugs sind drei freistehende Mehrfamilienhäuser geplant, die in großzügige Gartenflächen und Hofanlagen eingebettet und über Wegeverbindungen zwischen der Lüpertzender Straße und dem Grünzug erschlossen sind. Im südlichen Bereich entsteht ein Komplex aus vier parallel zueinander kammartig angeordneten Zeilen für die gewerbliche Nutzung. Die der Fliethstraße zugewandten „Kopfbauten“ sowie der diese miteinander verbindende eingeschossige „Riegel“ sollen vorwiegend für Büros und andere „mischgebietsverträgliche“ Nutzungen genutzt werden. Weitere Bestandteile des neuen Quartiers sind Gastronomie mit Außengastronomie sowie eine Kita an der Flieschermühle.

 

Das hochwertige Gebäude-Ensemble mit acht Innenhöfen sowie öffentlich zugänglichen Grün- und Wasserflächen greift aus dem Masterplan 3.0 die Idee des Gladbachtals auf. „Das Projekt entspricht der niederländischen Städtebau-Philosophie, nach der Wohnen und Arbeiten nicht getrennt sein sollen, sondern sich gegenseitig beleben. Es ist städtebaulich von großer Bedeutung und der Name gleichzeitig eine Referenz an unsere niederländische Partnerstadt“, betonte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners beim 1. Spatenstich. „Wir bedanken uns vor allem bei der Stadt und der Wirtschaftsförderung, die uns bei der Planung äußerst konstruktiv begleitet haben“, so Projektentwickler Piet J.J. van Pol, der einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag in das Bauvorhaben investiert. Architekt Dr. Burkhard Schrammen, aus dessen Büro der Entwurf für die Roermonder Höfe stammt, sprach beim Spatenstich von einer Signalwirkung, die von dem Millionen-Projekt ausgeht: „Es handelt sich hier um das erste große Wohnungsbauprojekt, das seit 30 Jahren in Mönchengladbach realisiert wird“, so Dr. Burkhard Schrammen, der auch die Leichtigkeit der Bauweise lobt: „Die Gebäude ziehen sich auf Sockeln durchs Gladbachtal und spiegeln die Philosophie der niederländischen Architektur“.

 

Qulle: Stadt Mönchengladbach, Pressemitteilung von Dienstag, 24. Mai 2016

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